Hypnosetherapie in Berlin Prenzlauer Berg
Schwerpunkte Angst & Schmerz 

Über mich


Trance - Therapie - Berlin Hypnose Praxisraum Portrait

Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten, 

gehört seit vielen Jahren zu meinem beruflichen Weg.


Und ich liebe, was ich tue. 


Nicht, weil ich glaube, für andere Lösungen zu haben –

sondern weil ich immer wieder erleben darf was möglich wird, 

wenn Menschen beginnen sich selbst wirklich zu verstehen.
Meine therapeutische Haltung ist geprägt von Neugier, Wertschätzung und dem tiefen Vertrauen,dass jedes Verhalten einen guten Grund hat. 

Symptome entstehen nicht zufällig. Sie sind häufig die beste Lösung, die uns zu einem bestimmten Zeitpunkt unseres Lebens zur Verfügung stand. 

Sie haben dir geholfen zu überleben, dich zu schützen oder mit schwierigen Erfahrungen umzugehen. 

Was damals sinnvoll war, kann heute jedoch zur Belastung werden.
Deshalb arbeite ich nicht symptom- sondern ursachenorientiert. 

Mich interessiert nicht nur, was belastet, sondern vor allem warum. 

Denn nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo die eigentlichen Zusammenhänge verstanden werden.
Mit Hypnose und  Ego-State-Therapie unterstütze ich Menschen dabei, in Kontakt mit den inneren Anteilen zu kommen, die ihre Geschichte erzählen. Anstatt gegen Symptome anzukämpfen, begegnen wir ihnen mit Respekt. 

Gemeinsam erforschen wir, welches Bedürfnis dahintersteht und welche Aufgabe das Symptom bisher erfüllt hat. 

Erst wenn diese Zusammenhänge verstanden werden, kann das innere System neue, gesündere und passendere Wege entwickeln.

Ich bin überzeugt: Niemand ist "falsch". 

Niemand reagiert grundlos so, wie er oder sie reagiert. 

Hinter jeder Angst, jedem inneren Konflikt, jeder Blockade und jedem belastenden Muster steckt der Versuch, 

ein wichtiges Bedürfnis zu erfüllen oder vor etwas zu schützen.
Therapie bedeutet für mich deshalb nicht, etwas wegzumachen. 

Sie bedeutet, sich selbst besser kennenzulernen, alte Strategien zu würdigen und neue Möglichkeiten zu entwickeln,

die den heutigen Lebensumständen entsprechen.
Es berührt mich jedes Mal aufs Neue, wenn Menschen entdecken, dass Veränderung nicht dadurch entsteht, dass sie gegen sich kämpfen 

– sondern indem sie beginnen, sich selbst mit Verständnis zu begegnen. 

Genau dabei begleite ich sie mit Fachwissen, Empathie und der Überzeugung, dass in jedem Menschen bereits die Fähigkeit zur Entwicklung und Heilung angelegt ist.

Symptome sind keine Fehler - sie waren einmal Lösungen.

Ich bin Inhaber der Heilerlaubnis  für Psychotherapie nach §1 Abs. 1 HeilprG.

Bevor ich meine eigene Praxis gründete, war ich über 15 Jahre in den Bereichen Psychiatrie und Intensivmedizin tätig 

und begleitete dortweit über 5.000 Patientinnen und Patienten Menschen in belastenden Lebenssituationen, 

Krisen und gesundheitlichen Ausnahmesituationen.

Dabei wurde mir immer deutlicher, wie eng körperliche Beschwerden, Schmerzen, Stress, Ängste und depressive Symptome miteinander verbunden sein können.

Die Faszination für Hypnose begleitet mich seit meiner ersten eigenen Erfahrung im Jahr 2015.  

Diese Begeisterung prägt meine Arbeit bis heute.

Qualifikationen und Ausbildungen:


Trance - Therapie - Berlin Hypnose Master Urkunde


-Heilerlaubnis auf dem Gebiet der Psychotherapie 

Gesundheitsamt Lichtenberg zu Berlin   

-Hypnose-Master  ( DIKH )

Institut für klinische Hypnose Magdeburg/ Dr. Norbert Preetz

- Ego- State -Therapie bei Traumafolgestörungen 

Dr. Kai Fritzsche / Berlin

-Basisqualifikation Psychotraumatologie  

Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung  

-Hypnosetherapie und Hypnoanalyse
Institut für klinische Hypnose Magdeburg / Dr. Norbert Preetz

-Certified Hypnotherapist ( NGH )

National Guild of Hypnotists / Merrimack, New Hampshire, USA

-Psychedelic Assisted Therapy / Psychedelic Facilitator

Portland Institute of psychedelic science / Portland Oregon USA

-Hypnotherapeut 

IEK Berlin      

-Ausbilder für Autogenes Trainung nach Schultz 

IEK Berlin

-Breathwork Trainer

Holotropes Atmen nach Stanislav Grof / TPMB

-Hypnosecoach

Institut für klinische Hypnose Magdeburg

-staatlich examinierter Gesundheits - und Krankenpfleger

Klinikum Region Hannover / Standort Siloah


 

offene Fragen ? Kontaktiere mich für ein kostenloses Beratungsgespräch

Über Hypnose & Ego-State- Therapie



"Wenn es unmöglich ist, dann müssen wir es halt hypnotisch machen"
-Dr. Richard Bandler

Was ist Hypnose?
Hypnose ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, bei dem ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit genutzt wird, um therapeutische Veränderungen zu unterstützen.
Bin ich hypnotisierbar?
Die meisten Menschen können hypnotische Trance erleben. Entscheidend sind Motivation, Vertrauen und die Bereitschaft zur Mitarbeit.
Verliere ich die Kontrolle?
Nein. Während einer Hypnose bleiben Wahrnehmung, Werte und Entscheidungsfähigkeit erhalten.
" Wir machen niemanden ohnmächtig - sondern mächtig... "
Meine ausführlichen Fachartikel über Hypnose und ihre Anwendung in der Psychotherapie findest du hier

Ego-State-Therapie – Wenn innere Anteile miteinander in Einklang kommen
Jeder Mensch trägt unterschiedliche Seiten und Persönlichkeitsanteile in sich. Vielleicht gibt es einen Teil in Ihnen, der sich nach Veränderung sehnt, während ein anderer Teil an Gewohnheiten festhält. Ein Anteil möchte selbstbewusst auftreten, ein anderer fühlt sich unsicher oder zieht sich zurück. Diese inneren Stimmen und Gefühle sind ein natürlicher Bestandteil unserer Persönlichkeit.
Die Ego-State-Therapie geht davon aus, dass unsere innere Welt aus verschiedenen Anteilen besteht, die im Laufe unseres Lebens entstanden sind. Viele dieser Anteile unterstützen uns im Alltag. Manche können jedoch durch belastende Erfahrungen, emotionale Verletzungen oder ungelöste Konflikte in einen Zustand geraten, der heute noch Stress, Ängste, innere Blockaden oder wiederkehrende Verhaltensmuster auslöst.
In der hypnotischen Ego-State-Therapie werden diese inneren Anteile behutsam sichtbar gemacht und in den therapeutischen Prozess einbezogen. Ziel ist es nicht, Anteile zu bekämpfen oder zu verändern, sondern sie besser zu verstehen, ihre ursprüngliche Funktion zu würdigen und einen inneren Dialog zu ermöglichen. Oft zeigt sich dabei, dass selbst belastende Reaktionen ursprünglich dem Schutz oder Wohlbefinden dienten.
Die Arbeit mit Ego States ermöglicht einen Zugang zu tieferen emotionalen Ebenen, die über rein rationales Verstehen häufig nicht erreichbar sind. In einem Zustand angenehmer hypnotischer Entspannung können innere Konflikte geklärt, emotionale Belastungen verarbeitet und neue, stimmige Lösungswege entwickelt werden.
Mögliche Vorteile der Ego-State-Therapie

  • Auflösung innerer Konflikte und widersprüchlicher Gefühle
  • Stärkung von Selbstvertrauen und emotionaler Stabilität
  • Verständnis für wiederkehrende Verhaltensmuster
  • Unterstützung bei Ängsten, Stress und emotionalen Belastungen
  • Förderung von Selbstakzeptanz und innerer Balance
  • Nachhaltige Veränderung auf emotionaler Ebene
  • Aktivierung persönlicher Ressourcen und Stärken

Viele Klienten erleben diese Anteile - Arbeit als besonders wertschätzenden Ansatz, da nicht gegen einzelne Gefühle oder Verhaltensweisen gearbeitet wird. Stattdessen entsteht ein tieferes Verständnis für die eigenen inneren Prozesse und die Möglichkeit, mehr innere Harmonie, Klarheit und Selbstbestimmung zu entwickeln.
Weitere Fragen ? Klären wir in einem kostenlosen Vorgespräch

FAQ

Gibt es Nebenwirkungen?
Einer der größten Vorteile von Hypnose - besonders bei Schmerzen - ist, dass Nebenwirkungen wie von Medikamenten nicht auftreten.
Hypnose gilt als gut verträgliches Verfahren. Wie jede Form von Psychotherapie kann sie emotionale Prozesse anstoßen und Veränderungen im Erleben, Denken und Verhalten fördern – die von vielen Menschen als positiv und klärend erlebt werden.
Bei Fragen oder Unsicherheiten klären wir alles gerne in einem kostenfreien telefonischen Vorgespräch.



Was passiert während einer Hypnose?
Viele Menschen interessieren sich für Hypnose, sind sich aber unsicher, was sie dabei erwartet. Vielleicht fragen auch Sie sich, ob Sie die Kontrolle verlieren, ob Sie schlafen oder ob Sie sich später an alles erinnern können.
Diese Fragen sind völlig verständlich. Das Bild von Hypnose wird bis heute stark durch Bühnenshows und Filme geprägt. Therapeutische Hypnose unterscheidet sich davon jedoch grundlegend.
In diesem Beitrag erfahren Sie, was während einer Hypnose tatsächlich geschieht, wie sich Trance anfühlen kann und welche Rolle sie in einer psychotherapeutischen Behandlung spielen kann.

Was versteht man unter Hypnose?
Hypnose ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit. Viele Menschen beschreiben ihn als angenehm ruhig und gleichzeitig konzentriert.
Während der Trance richtet sich die Aufmerksamkeit stärker nach innen. Äußere Reize treten häufig in den Hintergrund, während Gedanken, Gefühle und innere Bilder deutlicher wahrgenommen werden können.
Dabei handelt es sich nicht um Schlaf. Vielmehr bleibt das Bewusstsein erhalten, auch wenn sich der Zustand deutlich von der gewöhnlichen Wachheit unterscheidet.

Verliere ich während der Hypnose die Kontrolle?
Diese Sorge begegnet mir häufig.
Die Antwort lautet eindeutig:
Nein.
Während einer therapeutischen Hypnose behältst du jederzeit die Kontrolle über dein Handeln.
Du hörst, was gesprochen wird.
Du kannst jederzeit sprechen.
Und du kannst die Hypnose jederzeit beenden.
Hypnose bedeutet deshalb nicht, dass jemand die Kontrolle über Ihren Willen übernimmt. Vielmehr handelt es sich um eine Form intensiver Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient.

Wie fühlt sich Trance an?
Jeder Mensch erlebt Trance etwas unterschiedlich.
Viele beschreiben beispielsweise
angenehme Ruhe

  • körperliche Entspannung
  • eine intensive Konzentration
  • lebendige innere Vorstellungen
  • ein verändertes Zeitgefühl.

Andere bemerken zunächst kaum Unterschiede.
Auch das ist völlig normal.
Es gibt nicht die eine "richtige" Trance.

Bin ich während der Hypnose bewusstlos?
Nein.
Du bekommst alles mit.
Die meisten Menschen erinnern sich nach der Sitzung an den gesamten Ablauf.
Manche erleben einzelne Abschnitte später etwas verschwommen – ähnlich wie nach einer intensiven Meditation oder einem Tagtraum.
Ein vollständiger Gedächtnisverlust gehört nicht zur therapeutischen Hypnose.

Warum wird Hypnose in der Psychotherapie eingesetzt?
Viele Denk- und Verhaltensmuster laufen automatisch ab.
Das gilt beispielsweise für Angstreaktionen,

  • Grübeln und bestimmte emotionale Reaktionen
  • körperliche Anspannung.

In der Trance können diese automatischen Prozesse häufig leichter wahrgenommen und gemeinsam bearbeitet werden.
Ziel ist nicht, Erinnerungen zu löschen oder Menschen zu verändern.
Vielmehr sollen vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen genutzt werden, um neue Sichtweisen und hilfreiche Verhaltensmöglichkeiten zu entwickeln.

Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?
Jede Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch.
Dabei werden unter anderem
deine Beschwerden,

  • deine Ziele und bisherigen Erfahrungen,
  • deine gesundheitliche Situation besprochen.

Erst danach wird gemeinsam entschieden, ob Hypnose für deine persönliche Situation geeignet ist.
Die eigentliche Hypnose beginnt anschließend mit einer ruhigen Einleitung, die Ihnen hilft, sich auf den Prozess einzulassen.
Während der Trance begleite ich dich durch den gesamten Verlauf.
Zum Abschluss wirst du Schritt für Schritt wieder vollständig in den normalen Wachzustand zurückgeführt.
Anschließend besteht ausreichend Zeit, um das Erlebte gemeinsam zu besprechen.
Kann jeder hypnotisiert werden?
Die meisten Menschen können einen Trancezustand erleben.
Voraussetzung ist jedoch die Bereitschaft, sich auf den Prozess einzulassen.
Hypnose funktioniert nicht gegen den eigenen Willen.
Je vertrauensvoller die Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient ist, desto leichter gelingt häufig auch die Trance.
Ist Hypnose wissenschaftlich anerkannt?
Hypnose wird seit vielen Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht und ist vom wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie 2006 als Psychotherapieverfahren anerkannt worden.
Für verschiedene Anwendungsbereiche liegen Studien vor, die darauf hinweisen, dass Hypnose unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll in psychotherapeutische oder medizinische Behandlungskonzepte integriert werden kann. Ob sie im Einzelfall geeignet ist, hängt jedoch von der jeweiligen Fragestellung und einer sorgfältigen fachlichen Einschätzung ab.

Fazit
Therapeutische Hypnose hat mit den Darstellungen aus Fernsehen oder Bühnenshows wenig gemeinsam.
Sie ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, bei dem Sie jederzeit ansprechbar bleiben und die Kontrolle behalten.
Im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung kann Hypnose – abhängig von der individuellen Situation – dazu beitragen, automatische Denk- und Reaktionsmuster besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Ob Hypnose in Ihrem persönlichen Fall sinnvoll sein kann, lässt sich am besten in einem ausführlichen Erstgespräch klären.

FAQ
Kann ich gegen meinen Willen hypnotisiert werden?
Nein. Hypnose setzt Ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit voraus.
Was passiert, wenn ich nicht aus der Hypnose zurückkomme?
Diese Sorge ist unbegründet. Trance ist ein natürlicher Zustand, aus dem Menschen auch ohne äußere Unterstützung wieder in den normalen Wachzustand zurückkehren.
Bin ich während der Hypnose bewusstlos?
Nein. Sie bleiben ansprechbar und nehmen Ihre Umgebung weiterhin wahr.
Muss ich besonders gut hypnotisierbar sein?
Nein. Die meisten Menschen können einen Trancezustand erleben. Wie intensiv dieser empfunden wird, ist individuell verschieden.



Kann jeder hypnotisiert werden?
Viele Menschen interessieren sich für Hypnose, fragen sich aber, ob sie überhaupt hypnotisierbar sind. Vielleicht haben Sie schon gehört, dass manche Menschen besonders leicht in Trance gehen, während andere angeblich "nicht hypnotisierbar" sind.
Die Antwort ist differenzierter: Die meisten Menschen können einen hypnotischen Trancezustand erleben. Wie intensiv dieser wahrgenommen wird, unterscheidet sich jedoch von Person zu Person.
Was bedeutet hypnotisierbar?
Hypnotisierbarkeit beschreibt die Fähigkeit eines Menschen, sich auf einen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit einzulassen. Dabei handelt es sich nicht um eine besondere Begabung, sondern um eine normale menschliche Fähigkeit.
Viele alltägliche Situationen ähneln einer leichten Trance:
Sie vertiefen sich völlig in ein spannendes Buch.

  • Sie fahren eine bekannte Strecke mit dem Auto und merken kaum, wie die Zeit vergangen ist.
  • Sie verlieren sich ganz in Musik oder einem Film.
  • Sie schauen gedankenverloren aus dem Fenster und bemerken Ihre Umgebung kaum noch.

Solche Zustände zeigen, dass unser Gehirn regelmäßig zwischen unterschiedlichen Aufmerksamkeitszuständen wechselt.
Muss ich an Hypnose glauben?
Nein.
Hypnose funktioniert nicht aufgrund von Glauben oder besonderer Willenskraft.
Hilfreich sind jedoch Offenheit, Vertrauen und die Bereitschaft, sich auf den therapeutischen Prozess einzulassen.
Wer während der gesamten Sitzung ausschließlich prüft, ob bereits eine Wirkung eintritt, fällt es häufig schwerer, sich zu entspannen und auf innere Erfahrungen einzulassen.
Verliere ich die Kontrolle?
Diese Sorge gehört zu den häufigsten Fragen in meiner Praxis.
Die Antwort lautet eindeutig:
Nein.
Während einer therapeutischen Hypnose behalten Sie jederzeit die Kontrolle.
Du kannst sprechen,

  • Fragen stellen,
  • deine Augen öffnen,
  • die Sitzung unterbrechen,
  • oder jederzeit entscheiden, nicht weiterzumachen.

Hypnose ist deshalb keine Form des Kontrollverlustes, sondern eine Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient.
Gibt es Menschen, die sich nicht hypnotisieren lassen?
Ja.
Es gibt Menschen, bei denen eine Hypnose erschwert oder vorübergehend nicht sinnvoll ist.
Dazu gehören beispielsweise Personen,
die sich bewusst gegen den Prozess stellen,oder deren aktuelle psychische oder medizinische Situation zunächst eine andere Behandlung erfordert.
Ob Hypnose geeignet ist, wird deshalb immer in einem ausführlichen Erstgespräch geprüft.
Ist eine tiefe Trance notwendig?
Nein.
Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, dass eine möglichst tiefe Trance automatisch bessere Ergebnisse bringt.
Aus therapeutischer Sicht ist dies nicht entscheidend.
Viele Menschen profitieren bereits von einer leichten oder mittleren Trance.
Entscheidend ist nicht die Tiefe der Trance, sondern die Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit.
Woran erkenne ich, dass ich in Trance bin?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.
Menschen beschreiben Trance sehr unterschiedlich.
Häufig berichten sie über:
angenehme Ruhe,

  • körperliche Entspannung,
  • verändertes Zeitempfinden,
  • intensive innere Bilder,
  • ein Gefühl tiefer Konzentration.

Andere empfinden zunächst kaum Veränderungen und sind überrascht, wenn sie später feststellen, wie intensiv sie innerlich gearbeitet haben.
Beides ist völlig normal.
Kann man gegen seinen Willen hypnotisiert werden?
Nein.
Therapeutische Hypnose setzt Ihre freiwillige Mitarbeit voraus.
Sie entscheiden jederzeit selbst, worauf Sie sich einlassen.
Niemand kann Sie dazu bringen, gegen Ihre Überzeugungen oder Ihren Willen zu handeln.
Die Vorstellung einer vollständigen Willensübernahme stammt vor allem aus Filmen oder der Bühnenhypnose und entspricht nicht der therapeutischen Praxis.
Welche Rolle spielt Vertrauen?
Vertrauen bildet die Grundlage jeder psychotherapeutischen Zusammenarbeit.
Je sicherer Sie sich fühlen, desto leichter gelingt es vielen Menschen, sich auf die Trance einzulassen.
Deshalb beginnt jede Behandlung in meiner Praxis mit einem ausführlichen persönlichen Gespräch. Erst wenn alle Fragen geklärt sind und Sie sich gut informiert fühlen, entscheiden wir gemeinsam, ob Hypnose für Ihre Situation sinnvoll ist.
Fazit
Die meisten Menschen können einen hypnotischen Trancezustand erleben.
Hypnose ist keine besondere Fähigkeit weniger Menschen und kein Zustand des Kontrollverlustes. Vielmehr handelt es sich um eine natürliche Form konzentrierter Aufmerksamkeit, die im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung genutzt werden kann.
Wie intensiv Trance erlebt wird, ist individuell verschieden und sagt wenig über den möglichen therapeutischen Nutzen aus.
Ob Hypnose für Ihre persönliche Situation geeignet ist, klären wir gemeinsam in einem ausführlichen Erstgespräch.



Ist Hypnose wissenschaftlich anerkannt?  | Fakten zur Hypnotherapie
Viele Menschen verbinden Hypnose noch immer mit Bühnenshows, Showhypnotiseuren oder spektakulären Fernsehsendungen. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, Hypnose sei etwas Mystisches oder wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen.
Die therapeutische Hypnose unterscheidet sich davon jedoch grundlegend.
Seit vielen Jahrzehnten wird Hypnose wissenschaftlich untersucht. Heute liegen zahlreiche Studien vor, die ihren Einsatz in bestimmten medizinischen und psychotherapeutischen Bereichen untersucht haben. Gleichzeitig gilt: Nicht für jede Fragestellung ist die wissenschaftliche Evidenz gleich stark.
Hypnose ist Gegenstand wissenschaftlicher Forschung
Hypnose gehört seit vielen Jahren zu den Themen der psychologischen und medizinischen Forschung.
Dabei beschäftigen sich Wissenschaftler unter anderem mit folgenden Fragen:
Wie verändert Hypnose die Aufmerksamkeit?

  • Welche Veränderungen zeigen sich im Gehirn?
  • Bei welchen Beschwerden kann Hypnose unterstützend eingesetzt werden?
  • Welche Voraussetzungen beeinflussen den Behandlungserfolg?

Untersucht wird Hypnose unter anderem in den Bereichen Psychologie, Medizin und Neurowissenschaft.
Was passiert im Gehirn während einer Hypnose?
Bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) zeigen, dass sich während hypnotischer Trance die Aktivität bestimmter Hirnnetzwerke verändern kann.
Vor allem Bereiche, die für Aufmerksamkeit, Selbstwahrnehmung und die Verarbeitung innerer Erfahrungen verantwortlich sind, zeigen eine veränderte Aktivität.
Diese Veränderungen bedeuten nicht, dass Menschen „bewusstlos“ werden oder die Kontrolle verlieren. Vielmehr verändert sich die Art, wie Aufmerksamkeit gesteuert und Informationen verarbeitet werden.
Die Forschung auf diesem Gebiet entwickelt sich kontinuierlich weiter.
Für welche Beschwerden gibt es wissenschaftliche Hinweise?
Die wissenschaftliche Studienlage unterscheidet sich je nach Anwendungsgebiet.
Für einige Bereiche liegen vergleichsweise gute Hinweise vor, dass Hypnose als Bestandteil eines Behandlungskonzepts hilfreich sein kann.
Dazu gehören unter anderem:
- chronische Schmerzen,

  • Reizdarmsyndrom,
  • bestimmte medizinische Eingriffe,
  • Zahnbehandlungen,
  • Angst vor medizinischen Eingriffen.

Auch im psychotherapeutischen Bereich wird Hypnose untersucht, beispielsweise bei Angststörungen oder Depressionen. Die Ergebnisse sind insgesamt vielversprechend, hängen jedoch stark von der jeweiligen Fragestellung, der Qualität der Studien und der Einbettung in ein therapeutisches Gesamtkonzept ab.
Was bedeutet „wissenschaftlich anerkannt“?
Der Begriff wird häufig missverstanden.
In der Wissenschaft bedeutet Anerkennung nicht, dass eine Methode immer wirkt oder für jede Erkrankung geeignet ist.
Vielmehr geht es darum,
ob eine Methode nachvollziehbar untersucht wurde, ob ihre Wirkung unter bestimmten Bedingungen gezeigt werden konnte,und für welche Anwendungsgebiete belastbare Erkenntnisse vorliegen.
Deshalb wird heute häufig differenziert betrachtet, für welche Beschwerden und unter welchen Voraussetzungen Hypnose sinnvoll eingesetzt werden kann.

Hypnose ist keine Wundertherapie
Im Internet finden sich häufig Aussagen wie:
-„Hypnose heilt alles.“

  • „Eine Sitzung genügt.“
  • „Das Unterbewusstsein löst jedes Problem.“

Solche Versprechen sind wissenschaftlich nicht haltbar.
Seriöse Hypnotherapie arbeitet anders.
Sie betrachtet jeden Menschen individuell und orientiert sich an einer sorgfältigen Diagnostik sowie an den persönlichen Therapiezielen.
Der Verlauf einer Behandlung lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen.
Die Bedeutung der therapeutischen Beziehung
Unabhängig von der Methode zeigt die Psychotherapieforschung seit vielen Jahren, dass die Qualität der therapeutischen Beziehung einen wesentlichen Einfluss auf den Behandlungserfolg haben kann.
Auch bei der Hypnotherapie spielen Vertrauen, Transparenz und eine gute Zusammenarbeit eine wichtige Rolle.
Hypnose ersetzt deshalb nicht das therapeutische Gespräch, sondern kann – je nach Fragestellung – ein ergänzender Bestandteil einer psychotherapeutischen Behandlung sein.

Welche Rolle spielt Hypnose in meiner Praxis?

In meiner Praxis wird Hypnose nicht als isolierte Technik verstanden.
Sie wird – sofern sie für die individuelle Situation geeignet erscheint – in eine psychotherapeutische Behandlung nach dem Heilpraktikergesetz integriert.
Vor jeder Behandlung steht ein ausführliches Erstgespräch. Gemeinsam klären wir, welche Beschwerden vorliegen, welche Ziele du verfolgst und ob Hypnose in deinem Fall sinnvoll eingesetzt werden kann.
Dabei orientiere ich mich an einem verantwortungsvollen und transparenten Vorgehen. Nicht jede Fragestellung eignet sich gleichermaßen für eine hypnotherapeutische Behandlung.

Fazit
Therapeutische Hypnose ist keine Zauberei und keine Form des Kontrollverlustes.
Sie ist eine wissenschaftlich untersuchte Methode, deren Nutzen für bestimmte Anwendungsbereiche untersucht wurde. Gleichzeitig ist Hypnose kein Allheilmittel und ersetzt keine sorgfältige Diagnostik oder eine individuell abgestimmte psychotherapeutische Behandlung.
Ob Hypnose in deiner persönlichen Situation sinnvoll sein kann, lässt sich am besten in einem ausführlichen Erstgespräch klären.

Häufige Fragen
Ist Hypnose wissenschaftlich bewiesen?
Für bestimmte Anwendungsbereiche gibt es wissenschaftliche Studien, die einen Nutzen nahelegen. Die Evidenz ist jedoch je nach Beschwerdebild unterschiedlich.
Ist Hypnose Esoterik?
Nein. Therapeutische Hypnose wird seit vielen Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht und von medizinischen sowie psychologischen Fachgesellschaften beforscht.
Wirkt Hypnose bei jedem Menschen gleich?
Nein. Menschen unterscheiden sich in ihrer Reaktion auf Hypnose. Auch Art und Schwere der Beschwerden spielen eine Rolle.
Kann Hypnose Psychotherapie ersetzen?
Nein. Hypnose kann – je nach Fragestellung – Bestandteil einer psychotherapeutischen Behandlung sein, ersetzt diese jedoch nicht grundsätzlich.